«In memoria» 2015 – 2018

Die Installation «in memoria» besteht aus 14 Fotografien von Bildstöcken, einer Gebetsschnur und einem auf Holz, in der Tradition der Ikonenmalerei gemalten Bildes, das drei Mönche bei der Rettung eines Mannes auf stürmischer See zeigt.

Die Bildstöcke wurden auf der griechischen Insel Nisyros fotografiert. Die Dodekanes-Insel Nisyros liegt im südöstlichen Ägäischen Meer 16,5 Km südlich von der Insel Kos.

Ein Bildstock dient der Gedenkkultur und lädt ein zu Besinnung und Gebet. Er kann ein Zeichen der Dankbarkeit für überstandene Gefahren sein oder an Unglücksfälle erinnern, die an seinem Standort geschehen sind. Es sind Aufnahmen von 14 Bildstöcken, dies Anlehnung an die 14 Stationen Jesu von der Verurteilung bis zur Grablegung, dem sogenannten Kreuzweg (schmerzhafter Weg).

Die Gebetsschnur besteht aus Strandgut, das seit 2015 von verschiedenen Feriendestinationen in die Schweiz zurückgebracht wurde. Es sind 10 Bojen und ein Kreuz aus Schwemmholz.

Gebetsschnüre kommen in verschiedenen Religionen vor. Vielfach gleiten die Knoten oder Perlen einer Gebetsschnur durch die Hand der Gläubigen, während dem sie im Gebet ein transzendentes Wesen um Zuwendung und Beistand bitten.

«In Memoria» lädt ein zu Besinnung und Erinnerung.

2018, Mönche retten bei stürmischer See einen Mann aus einer Salztonne, Farbpigmente und Gold auf Kreidegrund auf Holz, 50 cm x 61 cm

2015, Gebetsschnur, Holz, Bojen und Seilstücke, 160 cm x 90 cm

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